01. September 1847 in Freudenstadt

01. September 1847 in Freudenstadt

Heute vor 174 Jahren

Die letzte Fürstin von Hohenzollern-Hechingen, Eugènie, stirbt auf der Heimfahrt von Baden-Baden in Freudenstadt an Tuberkulose. Wie keine andere Fürstin zuvor widmete sich Eugènie, Stiefenkelin Napoleons, den Armen und der Ausstattung der Schulen. Ihre Stiftungen unterstützten die Kirche, das Krankenspital und das Altersheim des Fürstentums. Besonders lagen ihr die Kinder am Herzen. Sie schuf 1839 auch eine „Kinderbewahranstalt“ und verbrachte täglich selbst mehrere Stunden dort und betreute die Kinder persönlich. In ihrem Testament vermacht sie den Menschen Hohenzollern-Hechingens noch einmal 273 000 Gulden, was einem Wert von einer halben Million Goldmark entspricht. Noch heute erinnern sich die Hechinger an diese besondere Frau, deren gütige, bescheidene und selbstlose Lebensweise vorbildhaft erscheint. Eugènies Leben endet bereits im Alter von 38 Jahren.

Quelle: https://www.preussen.de