14. August 1842 in Köln

14. August 1842 in Köln

Heute vor 179 Jahren

Er ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt und ein Meisterwerk der Gotik, sondern seit jeher auch ein nationales Symbol, zu dessen Vollendung in den Jahren 1842-1880 insbesondere der preußische König Friedrich Wilhelm IV. beigetragen hat. Der Kölner Dom. Mag der Grundgedanke für den König vor allem in der Aussöhnung des protestantischen preußischen Staates mit der katholischen Kirche zu suchen sein, und auch seiner Mittelalterbegeisterung entsprungen sein, so steht doch fest: Friedrich Wilhelm IV. von Preußen legt am 14.8. 1842, zusammen mit dem Erzbischof von Geisel, den Grundstein zur Vollendung des Kölner Doms, der bereits im Jahr 1248 begonnen wurde und nach 250 Jahren Bauzeit zunächst eingestellt worden war.

Unter der Schutzherrschaft des preußischen Königs wird der Dom nun mit einem Aufwand von 20,5 Millionen Mark weitergebaut, erreicht eine damals in Europa noch nicht gesehene Höhe von 157 Metern und wird schließlich nach 623 Jahren Bauzeit vollendet. Die Einweihung im Jahre 1880 erfolgt durch den Bruder des inzwischen verstorbenen Königs – Kaiser Wilhelm I.

Quelle: https://www.preussen.de