15. Januar 1711 in Berlin

15. Januar 1711 in Berlin

Heute vor 310 Jahren

Im Jahr 1700 gründet Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg die „Kurfürstlich Brandenburgische Societät der Wissenschaften“. Zum ersten Präsidenten wird Gottfried Wilhelm Leibniz ernannt. Nach der Königskrönung Friedrichs zum ersten König in Preußen 1701 nennt sich die Akademie „Königlich Preußische Sozietät der Wissenschaften“. Zunächst musste aber ein geeigneter und repräsentativer Gebäudekomplex errichtet werden: Die Berliner Sternwarte. Ihre erste Sitzung kann die Akademie im neuen fünfstöckigen und 27 Meter hohen Turm am heutigen Tag des Jahres 1711 halten.

Die Sozietät wird unter Friedrich dem Großen mit der Nouvelle Société Littéraire zur Königlichen Akademie der Wissenschaften vereinigt und erlebt ihre erste große Blütezeit durch Mitglieder wie Voltaire, Diderot, Lessing, Wieland und Kant. Die Bezeichnung Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften zu Berlin ist ab der Jahrhundertwende üblich – 1806 bis 1812 erfolgt eine Umstrukturierung.

Zu ihren erfolgreichsten und bedeutendsten Mitgliedern im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert gehörten die Brüder Grimm, Wilhelm und Alexander von Humboldt, Lise Meitner, Theodor Mommsen, Rudolf Virchow, Albert Einstein, Max Planck und Otto Hahn.

Quelle: https://www.preussen.de/