21. August 1866 in Preußen

21. August 1866 in Preußen

Heute vor 155 Jahren

Preußen schließt an diesem Tag Verträge mit den Herzogtümern Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Mit 15 weiteren Verbündeten des „Deutschen Krieges“ hatte Preußen kurz zuvor, am 18. August, ebenfalls Verträge geschlossen, die nach dem Ende des „Deutschen Bundes“ die Gründung eines neuen Bündnisses zum Ziel hatten. Zum einen beinhalteten die Verträge ein Verteidigungsbündnis, auf ein Jahr begrenzt, zum anderen sollten sie zur Gründung des Bundestaates führen, der bereits im Juni 1866 anvisiert worden war. Im Augustbündnis war auch die Bildung und Wahl eines gemeinsamen Parlaments enthalten, das nach einer Verfassungsvereinbarung die norddeutsche Bevölkerung repräsentieren würde. Diese „Augustverträge“ bildeten zusammengenommen die Grundlage für die Gründung des Norddeutschen Bundes 1867, der – erweitert um die süddeutschen Staaten – 1871 wiederum Grundlage der Reichsgründung wurde.

Quelle: https://www.preussen.de