21. Juli 1762 in Burkersdorf

21. Juli 1762 in Burkersdorf

Heute vor 259 Jahren

An diesem Tag beweist Friedrich der Große in der „Schlacht von Burkersdorf“ während des „Siebenjährigen Krieges“ einmal mehr, dass es in einer Schlacht nicht nur auf Waffen, die Zahl der Soldaten und die Geländebeschaffenheit ankommt, sondern auf Strategie und Täuschung des Gegners. Die neue Zarin Katharina II. hatte den mit Preußen bis dato verbündeten russischen Hilfstruppen den Rückzugsbefehl gesandt. Friedrich überredete jedoch den russischen General Tschernyschow dazu, noch für kurze Zeit in seiner Aufmarschstellung zu verbleiben und lässt am heutigen Tag die österreichische Armee zunächst mit einer Kanonade auf die Kavallerie angreifen. Der österreichische Feldmarschall von Daun durchschaut die Rolle der nur noch als Zuschauer verharrenden russischen Einheiten nicht und lässt, nach der Flucht seiner Kavallerie, angesichts einer vermeintlichen Übermacht, seine Truppen zurückweichen und gibt die Schlacht so verloren – ein Grund mehr für Österreich, den baldigen Frieden anzustreben.

Quelle: https://www.preussen.de